Viele der Spielerinnen und Spieler des Turniers fragen sich, wie der Verein auf den Namen des Turniers kam. Der TKC Wriezen e.V. möchte mit diesem Turnier das Andenken an eine Persönlichkeit wahren und seine Geschichte rund um dem Globus verbreiten: Dr. Nobutsugu KoyenumaViele der Spielerinnen und Spieler des Turniers fragen sich, wie der Verein auf den Namen des Turniers kam.
Der TKC Wriezen e.V. möchte mit diesem Turnier das Andenken an eine Persönlichkeit wahren und seine Geschichte rund um dem Globus verbreiten: Dr. Nobutsugu KoyenumaNach dem zweiten Weltkrieg erkrankten viele Menschen in Wriezen an Typhus oder wurden geschlechtskrank, die Sterblichkeit war sehr groß.
Am 01.09.1945 wurde in dem Gebäude der ehemaligen Landestaubstummenanstalt (heute: Rathaus) eine Typhus Station eingerichtet, um alle an der Seuche Erkrankten zu isolieren.Als Chefarzt wurde Dr. Koyenuma eingesetzt. In Wriezen wollte er solange arbeiten, bis die Typhusepidemie abgeklungen war, um dann nach Tokio zurückzukehren.
Beim gemeinsamen Essen hat er seinen Mitarbeitern oft von seiner Heimat erzählt und er rechnete fest mit seiner Rückkehr in diese, seine Heimat.In Wriezen erwartete ihn viel Arbeit. Die Anzahl der Kranken nahm rasant zu. Er war immer im Einsatz und wurde auch nachts oft geholt. Einige Medikamente holte er persönlich aus Berlin.Die bei den Japanern im Allgemeinen zu beobachtende Bescheidenheit und Freundlichkeit prägte auch sein Verhalten zu den Mitmenschen. Er sprach nur schlecht Deutsch, strahlte aber durch seine Hilfsbereitschaft und seine uneigennützige Tätigkeit, vor allem aber durch sein unbedingtes Pflichtbewusstsein Vertrauen aus.Die Arbeit im Typhuskrankenhaus war gefährlich. Dr. Koyenuma sollte seine Heimat nicht wiedersehen. Er, der der Krankheit mutig entgegentrat, infizierte sich und starb im Frühjahr 1946 an Typhus.
Seit dem Juli 2017 besteht zwischen seiner japanischen Geburtsstadt Hachioji und Wriezen eine Städtepartnerschaft.